Unter Alltag versteht man routinemäßige Abläufe bei zivilisierten Menschen im Tages- und Wochenzyklus. Der Alltag ist durch sich wiederholende Muster von Arbeit, Konsum (Einkauf und Essen), Freizeit, sozialer sowie kultureller Betätigung und Schlaf geprägt. Der Alltag wird unter anderem als Gegensatz zum Feiertag oder Festtag bzw. zum Urlaub gesehen.Alltag hat vor allem einen Haken: man kann ihm nicht dauerhaft entkommen. Will man ihm überhaupt entkommen? Ist das Leben im Alltag wirklich so schlimm? Ich persönlich dürfte eigentlich gar nicht über Alltag schreiben, denn Alltag kenne ich nur aus Praktika. Die etwas schwächere Form vom Alltag ist der Schulalltag. Ich gebe zu, er ist nicht ganz so monoton, aber vom groben Ablauf Tag für Tag gleich. Und die Gleicheit, die Monotonie macht ihn so unerträglich.
Quelle: wikipedia.org
Ich lebe in einer kleinen Stadt mit rund 13.000 Einwohnern. Fast jeder kennt jeden und großartige Aktivitäten gibt es auch keine. Da bleibt nur das allwöchentliche Trinken mit den Freunden. Warum denn auch mal was anderes machen? Wir werden doch eh in 2 Jahren am Laufband stehen, den Müll unserer Freunde von der Straße holen oder sie an der Supermarkt-Kasse bedienen. Ist doch bestimmt cool: in der Schule rechne ich gerne, dann ist Kassieren doch bestimmt mein Traumberuf. Niemand denkt aber an die Monotonie, die das schöne und spaßige Rechnen nach 4-5 Stunden mit dem permanenten Blick auf die Uhr kombiniert. Andererseits bin ich ziemlich glücklich darüber, dass nicht jeder denkt wie ich und dem Alltag einfach das Wasser reicht. Wie würde die Welt aussehen, wenn jeder so denken würde - oder wenn jeder die Meinung der APPD "Arbeit ist Scheiße!" teilen würde? Totales Chaos.
Sollte ich irgendwann einen normalen Job haben, dann wäre es bestimmt nicht der Alltag, der mich kaputt machen würde, sondern das mir der Weg etwas zu bewegen verschlossen bleibt. Als Fabrikarbeiter fehlt einem der Einfluss und das Geld um in irgendeiner Form die Welt zu verändern. Doch auch Fabrikarbeit muss getan werden. An dieser Stelle: Danke liebe Fabrikarbeiter.
Ich war am Wochenende mit ein paar Freunden in der nächst größeren Stadt, Osnabrück. Die Innenstadt war tierisch voll und jede Art von Mensch war vertreten. Ich fühlte mich pudelwohl. Eine Freundin, ihr Name ist Katta, machte mich nachdenklich: "Ich bin froh, dass wir auf dem Land leben. Sonst wäre das hier nichts besonderes mehr." Das würde heißen, wenn ich dem Alltag dauerhaft entfliehen würde, dann wäre ich wieder zurück im Alltag. Ist es also unmöglich dem Alltag zu entkommen? Ich habe mir einige Tage drüber nachgedacht und meine Meinung ist nach wie vor: nein.
Die Voraussetzung ist der Beruf. Einen Beruf, in dem man immer unterwegs ist, macht das Reisen zum Alltag aber nicht die Reiseziele. Einen Beruf, in dem man genug Geld verdient, um mal mit seinen Freunden am Wochenende nach Paris zu fliegen, frischt sogar den Alltag der Freunde auf und macht riesen Spaß. Einen Beruf, in dem man Produkte entwickelt und später sieht, wie viel es der Menschheit bringt, gibt immer wieder einen Ansporn weiter zu machen, auch wenn es nicht immer so klappt.
Hallo liebes Web 2.0 Blog,Keine Angst! Ich werde auf keinen Fall weiter im Tagebuch-Stil schreiben - sehr komisch mit einem Gegenstand zu sprechen.
ich freue mich Deine Bekanntschaft zu machen und möchte mich einmal kurz vorstellen: mein Name ist Max, bin 16 Jahre alt und wohne in der Nähe von Osnabrück (Norddeutschland). Du bist nur aus einem Grund hier: damit ich meine Gedanken in Worte fassen kann. Im Moment geht es ganz schön rund in meiner Denkmurmel. Anstatt ein Tagebuch zu führen (sowas von "out"), schreibe ich also lieber Dir. So ist es weniger ein Selbstgespräch, denn schließlich kann Dich ja jeder lesen und kommentieren.
Die letzten Tage hatte ich wieder diese Art von Gedankenströmen, die ich öfters mal habe. Einen innerlicher Drang etwas zu erreichen und zu bewegen. Der Drang etwas von der Welt zu erleben und hunderte von Menschen kennen zu lernen, die alle verschiedene Interessieren und Talente haben. Zur Zeit kann ich über dieses Thema nur mit zwei Personen reden und das reicht mir nicht mehr. Mein Streben und meine Gedanken stoßen bei vielen Menschen auf Kritik und deshalb versuche ich es hier. Ich möchte Geschichten zum Thema von verschiedenen Menschen erfahren und Menschen kennen lernen, die das selbe Streben haben oder vielleicht auch hatten. Die paar Jahre, die ich erst auf dem Buckel habe, lassen nicht zu, dass ich von Erfahrung sprechen kann. Und das ich erst am Anfang dieser Reise stehe, finde ich eigentlich sehr gut, denn ich habe nicht das Gefühl, dass ich etwas verpasst habe. Doch das Gefühl, dass ich etwas verpassen könnte besteht täglich und genau dieses Gefühl bestimmt mein Streben.
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